Suche: 
 Suchen

Internationale Standortbestimmung für Freystädter Badmintontalente
Noch ohne Chance - aber der Abstand ist einholbar

Erstmals spielten Tania und Laila Jötten, Florian Waffler, Johannes Pistorius, Philipp Serby und Joey Lissel, alle TSV Freystadt, beim internationalen Langenfeld Cup nahe Köln. Dieses Turnier ist zum Saisonauftakt die erste Standortbestimmung für die besten Jugendspieler der europäischen Top-Nationen. 480 Spieler aus 16 Nationen waren am Start. Auch wenn kein Freystädter das Viertelfinale erreichte, war es für alle eine hohe Auszeichnung.
Eine große Anzahl von Nationen hatten ihre Nationalmannschaften gemeldet, darunter Europas führende Badmintonnationen wie Dänemark, England und Holland. Der Bayerische Badmintonverband unter der Leitung von Kadertrainer Steffen Lenz und Bundesligaspieler Michael Fuchs war mit seinen besten Nachwuchsleuten angereist, darunter gleich 6 Freystädter. Im Jungeneinzel traf Johannes Pistorius in seinem 1. Spiel  gleich auf den französischen Meister Antoine Lodiot, dem er nach gutem Spiel mit 15:21 und 16:21 unterlag. Besser lief es dann gegen die finnische Nummer 1 Likka Heino. Erst im Entscheidungssatz unterlag Johannes Pistorius mit 18:21 Punkten. Ähnlich lief es auch für Joey Lissel, der ebenfalls seine beiden Vorrundenspiele gegen Wolfenden (England) und Suder (Dänemark) verlor und frühzeitig ausschied. Im Jungendoppel lief es nicht besser. Johannes Pistorius/ Fabian Roth sowie Joey Lissel/ Patrick Baumann(BAW) hatten es gleich in der ersten Runde mit den Topgesetzten zu tun und waren trotz gutem Spiel chancenlos. Erfreulich das Auftreten von Philipp Serby/ Florian Waffler. Mit 21:5 und 21:5 besiegten sie in Runde 1 die Tschechen Kotyza/Janacek und zeigten gegen die späteren Halbfinalisten Lodiot/Maio (Frankreich) ein enges Spiel, welches sie mit 15:21 und 15:21 verloren.
Ein Hammerlos erwischten die Zwillinge Tania und Laila Jötten. Gleich in Runde 1 kam das Aus gegen das an Nummer 1 gesetzte englische Mädchendoppel Smith/Sanky. Im Mixed erreichte Florian Waffler mit Annika Oliva (Bayreuth) nach zwei Siegen gegen eine deutsche sowie holländische Paarung  die 3. Runde, verlor aber dann klar gegen die Engländer Walker/Sandey die zuvor auch Johannes Pistorius und Tania Jötten in zwei Sätzen deklassiert hatten. Ebenfalls in Runde 3 war auch für Joey Lissel mit seiner Partnerin Sonja Langtaler (Österreich) Schluss. Sie verloren gegen die Dänen Mundbjerg/Jensen in zwei Sätzen. Zuvor hatten sie sich im vereinsinternen Duell gegen Philipp Serby und Laila Jötten durchgesetzt. Fazit aus Sicht der verantwortlichen Kadertrainer: „Es bleibt viel zu tun, wenn man international vorn mitspielen will. Der Abstand ist aber nicht uneinholbar, zumal die meisten Freystädter im kommenden Jahr noch einmal in der gleichen Alterstufe antreten können“.